Rück- und Ausblick der Lokalen Projektkoordination

05.06.2025 | Interview Christopher Mrosk, Lokaler Projektkoordinator St. Maria Mosbach-Neckarelz

Seit 2021 haben die Lokalen Projektkoordinatorinnen und Projektkoordinatoren quasi als „Dreh- und Angelpunkt“ die Kirchenentwicklung 2030 vor Ort geplant und koordiniert. Zusammen mit den regionalen Teams haben sie maßgeblich an der Vorbereitung der neuen Pfarreien der Erzdiözese Freiburg mitgewirkt.  Zum Oktober 2025 läuft die Arbeit rund 70 Frauen und Männer aus; dann übernehmen sie andere Funktionen in den künftigen 36 Pfarreien und es erfolgt die „Staffelübergabe“ an die neuen örtlichen Teams.  
 
Welche Gefühle gehen einher mit dem bevorstehenden Aufgabenwechsel? Was waren die gewinnbringendsten Momente in der Lokalen Projektkoordination? Und wo lagen die größten Herausforderungen? Antworten darauf geben zwei Frauen und zwei Männer, die anlässlich des letzten großen Vernetzungstreffens der Lokalen Projektkoordination im Mai befragt wurden. 
 
Den Auftakt der Interview-Veröffentlichung machen wir mit Christopher Mrosk, Lokaler Projektkoordinator Mosbach-Neckarelz und Gemeindereferent Billigheim-Neudenau-Schefflenz:
 
Was waren die schönsten oder gewinnbringendsten Momente in Ihrer Zeit als Lokaler Projektkoordinator?
"Die Begegnungen mit den Menschen aus den unterschiedlichen Gemeinden, sei es bei einer der großen gemeinsamen Veranstaltungen oder bei den Sitzungen der VEG-Gremien. Zu erleben, wie vielfältig unsere neue Pfarrei ist und mit was für engagierten Menschen wir gemeinsam auf dem Weg sind, hat mich fasziniert und motiviert."
 
Wo lagen die großen Herausforderungen?         
"Die größte Herausforderung ist und bleibt die Beteiligung möglichst vieler Menschen. Wie kommen wir bis in jedes Dorf mit den Gemeindemitgliedern in Kontakt? Wie nehmen wir sie bei Entscheidungen mit und können größtmögliche Akzeptanz erzeugen?"
 
Ab dem 1.1.2026 geht es für Sie weiter als Leitender Referent in der neuen Pfarrei. Wie blicken Sie auf den Wechsel? Welche Erwartungen, Hoffnungen oder Wünsche haben Sie?          
"Ich bin gespannt auf diesen Wechsel und freue mich aber auch auf die neue Aufgabe. Ich werde mit einem tollen Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen zusammenarbeiten und habe in der Kirchenentwicklung erlebt, wie engagiert und konstruktiv sich die Beteiligten in den Prozess einbringen. Das motiviert mich sehr."