Reihe: Ausgewählte Elemente liturgischer Feiern

23.04.2025 | Podcast Amen.Halleluja - Episoden 19 - 25

Mit der Episode 19 startet eine kleine Reihe, in der ausgewählte Elemente liturgischer Feiern näher betrachtet werden und ihr Verständnis vertieft werden soll.

Episode 19: Im Namen des Vaters und des Sohnes:

Die ersten gesprochenen Worte in der Eucharistiefeier und vielen anderen gottesdienstlichen Feiern stehen im Mittelpunkt dieser Folge. Jörg Müller und Tobias Speck schauen sich die biblischen Ursprünge dieses „trinitarischen Eröffnungsvotums“ an und gehen dabei auch der Frage nach: Wann beginnt denn ein Gottesdienst eigentlich? Wie kann die Gemeinde sich auf eine einladende Weise versammeln? Und was hat es mit dem Kreuzzeichen auf sich, das als Geste die Eröffnungsworte begleitet?
 

Episode 20: Kyrie eleison:

Das Kyrie eleison – ein kurzer lobpreisender Ruf – steht in der Anfangssequenz der Eucharistiefeier. In der Wort-Gottes-Feier heißt dieses Element „Christus-Rufe“ und auch in anderen liturgischen Feiern tauchen sie auf. Aus welchem biblischen Ursprung sind die Kyrie-Rufe entstanden und sind sie als Bußakt zu verstehen oder eher als Huldigungsruf? Diesen Fragen nach Bedeutung und Sinn, aber auch nach der konkreten liturgischen Gestaltung gehen Jörg Müller und Tobias Speck in dieser Folge nach.
 

Episode 21: Gloria

Ein Hymnus von Ehre und Herrlichkeit zum Lobpreis Gottes – das Gloria holt die Akklamation der himmlischen Heerscharen vom Himmel in den Eröffnungsteil der Eucharistiefeier. Aufbau und Funktion dieses Hymnus und seine Verwendung in der Liturgie an den Sonn- und Festtagen – jedoch im Sinne gestufter Feierlichkeit in der Regel nicht an den Werktagen oder den Sonntagen der Advents- und österlichen Bußzeit – werden besprochen. Aber auch Fragen der Praxis, der Darbietung und der ganz andere Ort, den das Gloria in der sonntäglichen Wort-Gottes-Feier hat, kommen nicht zu kurz.
 

Episode 22: Sanctus:

Das Sanctus kommt nur in der Eucharistiefeier vor. Diese Akklamation, der Lobpreis der Engel und himmlischen Mächte vor Gottes Thron, hat eine prominente Rolle im eucharistischen Hochgebet. Wie passt das Sanctus ins Hochgebet und welche Rolle spielt es? Warum heißt es genauer „Sanctus – Benedictus“? Neben der biblischen Herkunft des Sanctus und seiner Bedeutung in der Liturgie sprechen Jörg Müller und Tobias Speck auch über die angemessene Weise des musikalischen Vortrags und machen sich Gedanken über liturgische Sprache und liturgietheologische Fachbegriffe.
Die erwähnten Bibelstellen: Jes 6 und Ps 118,26 sowie Offb 4,8 und Mt 21,9. 
 

Episode 23: Vaterunser

Das Vater unser ist eines der zentralen Gebete, wenn nicht sogar DAS zentrale Gebet des Christentums.
Als solches kommt es auch in der Liturgie vor, als gemeinsames Gebet der Gläubigen in der Eucharistiefeier und in (fast) allen anderen liturgischen Feiern. Es ist gar nicht so einfach zu bestimmen, welche Funktion das Vater unser in der Eucharistiefeier hat. Neben dem biblischen Ursprung und einigen Gedanken zur Auslegung des Vater unser, sprechen Jörg Müller und Tobias Speck über die liturgischen Gestaltungsmöglichkeiten und die Erfahrung, dass das Vater unser als ein sehr gemeinschaftsstiftendes liturgisches Element empfunden wird.
 

Episode 24: Die Einladung zur Kommunion

Die Einladung zur Kommunion stellt ein spannendes Element der Liturgie dar. Zusammengefügt aus biblischen Zitaten aus den Evangelien nach Johannes und Lukas bzw. Matthäus entsteht ein Dialog zwischen Priester und Gemeinde, der direkt zur Kommunion und zu einem wesentlichen Inhalt des christlichen Glaubens hinführt. Doch es gibt Tiefenschichten und manchmal auch Missverständnisse rund um die Themen von Demut und Würde und auch die Gesten und Körperhaltungen in diesem Element tragen zur Spannung bei. Dem gehen Jörg Müller und Tobias Speck in dieser Folge nach.

Episode 25: Entlassungsruf

Mit dem Entlassungsruf „Gehet hin in Frieden“ und der Antwort der Gemeinde „Dank sei Gott dem Herrn“ sind die letzten Worte in der Eucharistiefeier gesprochen. Der Gottesdienst ist aber dann noch nicht zu Ende. Verschiedene nichtsprachliche Handlungen vollziehen sich und der Gottesdienst soll ja dann auch weitergehen – ins Alltagsleben hinein. Die Zusage, im Frieden zu sein, und der Auftrag, aus Heilserfahrung heraus den Frieden zu bringen, bildet sozusagen die Brücke in den Alltag, das christliche Leben. Der Entlassungsruf ist in den deutschsprachigen Ländern anders ausformuliert als in anderen Ländern. Was es damit auf sich hat, wie das zu deuten ist und weitere interessante Perspektiven auf den Entlassungsruf finden sich in dieser Folge, mit der die kleine Serie zu bestimmten Elementen der Eucharistiefeier abschließt.
 
 


      
 
Ansprechperson

Tobias Speck

Leitender Referent